 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
Königstein, ist eine streitbare Frau. Dass sie Vorsitzende der Königsteiner SPD und als Bürgermeisterkandidatin bei der Wahl 2006 grandios, aber aufrecht gescheitert ist, spielt für mich keine Rolle, sei aber hier erwähnt. Sie zeigt in ihren Texten eine einfühlsame Beobachungsgabe und überrascht mit völlig unterschiedlichen Themen.
|
|
|
|
|
|
Ich habe Dir das Leben gegeben, Dich begleitet eine kleines Stück, führen mußt Du es allein.
Ich habe Dir zeigen wollen, was ich selbst nicht fand. Ich habe mir vorgestellt, wer Du einmal werden wirst, war verblendet von Wünschen, die die meinen waren, nicht die Deinen.
Ich habe Dich beschützen wollen und hielt Dich gefangen. Ich tat Dir Unrecht, weil das Rechte zu tun mir schien, daß ich die Kraft nicht hätte oder nicht wußte, was das Richtige wohl sei.
Nun will ich still sein, Dich nicht drängen, will warten auf das, was Deine Sache wird und mir mein Leben einrichten so gut ich kann.
Jeder trage sein eigenes Gepäck, auf dem Bahnhof stehen wir beide.
1994 für Thomas
|
|
|
|
|
|
Da stehen sie vor uns, die lieben Kleinen neugierig darauf wartend, was wir ihnen über die Welt zu sagen haben, unendlich skeptisch, wenn unser Handeln unserer Rede widerspricht. und bis in den Grund ihrer offenen Seelen verletzt, wenn Scheinheiligkeit uns zur Lüge zu zwingen scheint.
Mühsam halten wir, oft über Jahre, unser Gerüst von Kompetenz aufrecht, berufen uns auf einsame Erfahrungen, auf Rituale, auf Ansehen und Anspruch, auf unsere Wünsche, die wir selber nie verwirklichen konnten und die über die Jahre ihren Wert verloren, weil sie uns im Korsett des Alltags zu beschwerlich waren. Notdürftig berufen wir uns auf unsere Kenntnisse aus Büchern von Professoren, von Lehrern,alles second hand, nur wenig ist echt.
Gegenüber so viel Wucht von Kinderfragen stehen wir zuweilen der Jugend gegenüber wie große Tiere, die durch Maulaufreißen sich noch einmal Eindruck verschaffen wollen.
Bis heute will ich immer noch die Seite wechseln.
|
|
|
|
|
|
Kennt ihr das Nichtstun?
Nicht dasjenige, was sinnliche Muße ist, auch nicht das, was man als Yoga oder Meditation bezeichnet. Ich meine das Nichtstun, welches sich aus der Ohnmacht speist. Dieses Eigentlich-etwas-tun-müssen, weil es so viel zu tun gibt. Das Eigentlich-etwas-tun- müssen, weil man sich sicher ist, etwas tun zu können es aber am Ende dennoch nicht tut.
Die meisten nennen diese Nichtstun Freizeit oder Unterhaltung, einige Menschen nennen es Politikverdrossenheit. Ich aber nenne es "Den-Arsch-nicht-hochkriegen".
Nichts.
Wenn es alles gibt zum Leben und zur Freude, dann fehlt es an Nichts.
Nichts ist viel:
Wenn wir nichts fortwerfen, weil alles Verwendung findet
Wenn wir nichts kaufen, weil wir es nicht brauchen
Wenn wir nicht erwischt werden, weil niemand nichts bemerkt
Wenn wir nichts sehen, weil etwas heimlich bleiben soll
Wenn wir nichts tun, weil die Seele Ruhe will
Wenn wir nichts sagen, weil schon ein Wort zerstören kann
Wenn wir nichts fürchten, weil wir frei sind
Nach unserem Leben sei Nichts - sagen die Leute nichts wissend.
1994
|
|
|
|
|
|
Bad Homburg, Englische Kirche, 7. Mai 1995 – „Aus der Befreiung leben“ Zum Gedenken an die Opfer der Nazigewaltherrschaft.
Der SS-Mann
Wozu bleibt der Mann? Warum rennt er nicht davon?
Vor ihm seine Opfer, dichtgedrängt, ein Haufen elender Gestalten, sammeln ihren letzten Atem. Wozu dient ihm noch sein Terror? Die Befreier drängen unaufhaltsam vor. Ihr Getöse brennt schon in der Luft.
"Ich bin wer“ sagt seine Waffe, sonst nichts an ihm. Vor Jahren fand er nicht den Mut, er selbst zu sein, verschwor sich einer fremden, ruhmversprechenden Macht. Gab seinen Willen, seine Freiheit her, sein Ich verhungerte darüber
Gegen die Einsamkeit solcher Verschwörung bedarf er schwacher Feinde, ohnmächtiger Opfer als Nahrung für die blinde Pflicht. Er wird zum Spielzeug wie aus Blech. Innen die scharfe, aufgezogene Feder, die ihn zerreißt, wollt er sie lösen. Er fürchtet nicht die Kugeln der Befreier, sie treffen einen kalten Helden.
Verläßt er seine Opfer, verläßt er seinen Gebieter. Nicht mehr wissend, wer er ist, kann er zu sich nicht fliehen.
Darum muß er bleiben. Sein Feind ist er sich selbst geworden.
|
|
|
|
|
|
8. Mai 1995
In Rostock brennt der Ärmsten Zuflucht und Uniformen bleiben ungerührt. Sehend und blind zugleich begrüßt der deutsche Michel das böse Flammenwerk. Am nächsten Tage sagt man im Rathaus offiziell, daß deutsche Juden hierzulande nicht daheim sind.
In vielen Städten singen manche wieder falsche Lieder. Unter dem feinen Tuch trägt man schon wieder braunen Zwirn und wähnt sich dennoch geistig in der Mitte.
Eingesperrt ist Gott im Dom zu Fulda. Der Bischof hält den Schlüssel und verreist. Denn es marschieren Fahnen auf und grüßend mit gestreckter Hand erhalten jene Schutz, die wir verjagt längst glaubten.
Zu Himmelfahrt ist Herrentag in Magdeburg. Frau Biedermann zupft die Gardine und sitzt zur Treibjagd in der ersten Reihe. Es rennen Afrikaner um ihr Leben vor Glatzen hier wie Vieh. Justitia, schon blind, hat man zudem noch arrestiert, die anderen läßt man laufen.
Nicht jedem Widerstand zu Nazizeiten gewährt man heut die Ehre. Was wahre Helden sind, bestimmt die Politik, die andren Kämpfer für die Freiheit mögen ungeehrt nun ruhn. Die neue Wache dient nur ausgesuchten Toten und Käthe Kollwitz fühlt sich im Grabe heut mißverstanden.
Der Hitlergruß ertönt in diesen Tagen bereits vor Buchenwald. Der Staatsanwalt sortiert die Akten nach der falschen Seite hin und ungeschützt versinkt das Denkmal in erneuter Schuld. Zudem: im KZ Sachsenhausen riecht die frische Asche entsetzlich.
In Mannheim wird dem braunen Recken Charakterstärke attestiert und in Bochum gibt es für den rechten Staatsanwalt jetzt Pension. Was sozialistisch denkt, ist lange kalt gestellt und gänzlich aus der Mode.
Noch einmal ducken sich die Schlußstrich-Ideologen. Gerechtigkeit stört die Erfolgsbilanz, man rüstet sich, Besitz zu wahren und fünfzig Jahre sind für manchen schon genug, daß alles Böse sinkt in das unendliche Vergessen.
|
|
|
|
|
|
Man hätte ihn erkennen können, den Amerikaner mit seiner geräumigen Jeans, dem weiten karierten Hemd und der obligatorischen Schirmmütze. Er war eindeutig nicht mehr jung und seiner linken Hand fehlten alle fünf Finger. Er kam aus Pennsylvania und sein Englisch war nicht das der Handelsleute und für unsere Ohren sehr schwer zu verstehen. Wir trafen ihn in Hameln wie einen ganz normalen Besucher dieser Stadt. Er sei schon einmal hier gewesen, erzählte er uns, und habe im Sommer vor 50 Jahren über die Weser einen Ponton gebaut, da alle Brücken zerstört gewesen seien. Er zog damals eilig weiter, es war zu wenig Zeit, die Stadt und ihre Menschen kennenzulernen. Das wolle er nun nachholen. Die deutschen Städte seiner frühen Jahre seien nicht wiederzuerkennen, vor lauter Wohlstand. Sein Tonfall signalierte uns wehmütigen Vergleich, so, als dächte er an den Niedergang der Bergbaustätte in seiner Heimat Pennsylvania. Nun erst wurde uns aus seinen Erzählungen erkennbar, daß er zu jenen amerikanischen Männern gehörte, die Deutschland befreiten. Ja, er hätte gern an der Gedenkfeier in der Normandie an diesem Wochenende teilgenommen, hätte sich gern zusammen mit den anderen an seinen Anteil zur Befreiung Europas erinnert und dort auch der toten Kameraden gedacht. Man hatte ihn in der Normandie am diesem 6. Juni 1994 aber nicht dabei haben wollen, sein Dienstgrad sei zu niedrig gewesen. Die 40 Dollar habe dann nicht übrig haben wollen, um seinen Namen in der dortigen Gedenkstätte einmeißeln zu lassen. So machte er sich dieser Tage ganz allein auf, um seiner Geschichte nachzugehen, ungeehrt durch Deutschland. Bis Bad Sachsa wolle er kommen, dort sei damals Schluß gewesen mit dem Krieg. Ach ja, er sagte noch, daß er Waffen nicht mag und dass Vietnam und Somalia etwas anderes seien als die Befreiung Europas in jenen Tagen vor 50 Jahren: "They are just for TV today, them damned wars them". Wir zogen weiter, zu eilig im Tagesgeschehen, um uns noch Zeit zu nehmen für seine Geschichte. Zu eilig, um diesem Mann unsere Ehre zu erweisen und zu eilig, um Gedanken zu tauschen gegen Krieg und Unterdrückung. Sorry, Mister Liberater aus Pennsylvania, es tut uns leid. 1994
|
|
|
|
|
|
Der Wassereimer unter dem Tannenbaum ließ keinen Zweifel daran, dass das Fest der Geburt des Herrn auch Gefahren barg. Die Kerzen waren angezündet und überstrahlten gnädig die vorausgegangenen schlechten Launen meiner Mutter, die noch vor wenigen Tagen mich gescholten hatte, weil mir einige Mandeln beim Enthüllen von ihrer ungenießbaren Schale im hohen Bogen aus den Fingern und durch die Küche flogen und mein Lachen darüber ihr angeschlagenes Gemüt in Zorn versetzte. Vater saß nervös am festlich gedeckten Tisch und bewachte den Wassereimer, den Mutter am liebsten sofort wieder in die Küche getragen hätte, da dieses Haushaltsgerät ihren ästhetischen Bedürfnissen an Weihnachten gänzlich widersprach. Aber Vaters Angst vor dem Ausbruch von Feuer und kriegerischen Katastrophen war noch allgegenwärtig und machte auch am Weihnachtsabend keine Pause.
Während die Kerzen friedlich den Großteil ihrer Nahrung verzehrten und der andere Teil laut auf das unter dem Tannenbaum liegende Papier klatschte, trugen wir Mädchen festlich in frische Kleidchen gesteckt und nachdem wir unseren Knicks vor den Eltern vollzogen hatten, artig unsere Gedichte vor. Der Text war banal, aber lieblich rezitiert, weckte er in meinen Eltern dennoch die Hoffnung, dass die Vergangenheit wieder auferstehen möge, nachdem der Krieg so plötzlich alle Träume von Wohlstand und Glanz in ihrem geordneten Vaterland zunichte gemacht hatte.
Während Vater regungslos die Kerzen und den Eimer bewachte, weinte Mutter ein wenig und auch die spärlich glänzenden Weihnachtskugeln, deren in allen Farben metallisch schimmernde Haut zahlreiche Wunden aufwiesen, entlockten ihr keinerlei Vorstellung auf vielleicht anders geartetes Glück in einer neuen, sich ändernden Zeit. Ihre Hoffnungslosigkeit entmachtete auch kein Gottesdienst, denn in die Kirche gingen wir nicht, weil Mutter sich schämte, dort mit jedem Orgelton in erneute Tränen auszubrechen. Die Anhörung der christlichen Botschaft war längst zu einem wilhelminisch diktierten Ritual verkommen, das zwar Glanz versprach, aber keinen neuen Geist freizusetzen vermochte, geschweige denn, Erlösung gewährte von möglicher Schuld.
Ein paar Weihnachtslieder aus dem Radio stellten wenigstens eine, wenn auch mangelhafte Verbindung zum Herrgott her, und während meines Vortrags der traditionell bekannten Verse deutscher weihnachtlicher Dichtkunst über Markt und Straßen, die verlassen sind, schielte ich am Kerzenglanz und den müden Weihnachtskugeln vorbei zum Fuße des schimmernden Grüns, wo Malbücher, Buntstifte, Puppenmöbel, Süßigkeiten und Winterwolle meine Aufmerksamkeit fesselten. Damals bemerkte ich ein weiteres Licht, das nur wenige Zentimeter hinter dem Tannenbaum und den Geschenken, unter der stets verriegelten Schiebetür zum Nachbarzimmer durchschimmerte. Hinter dem Weihnachtsbaum und der Schiebetür hauste geräuschlos und allein Frau Leverland, die ihr Neffe in unserer Wohnung übrig gelassen hatte. Eines Tages kroch Gasgeruch durch ihre Tür und nachdem die alte Frau gerade noch dem Tod entkommen war und ins Pflegeheim verbracht wurde, öffneten sich nach jahrelangem Warten endlich die Flügeltüren, bereit zur Aufnahme aller Attribute des herannahenden Wirtschaftwunders. Diese Hoffnung, alles werde wieder so wie einst, sollte sich aber nicht mehr erfüllen, denn mein Vater verschwand noch vor dem folgenden Weihnachtsabend und mit ihm der Wassereimer unter dem Lichterbaum sowie Mutters ganze Sehnsucht auf ein Leben in altem Glanz und angemessenem Wohlstand. Nun weint sie immer noch an jedem Heiligen Abend und ich habe mir seltsamerweise mit dem Singen von Weihnachtsliedern eine sentimentale Freude erhalten können. Vielleicht strahlte diese einsam versteckt in dem dünnen Lichtstreifen unter der Schiebetür und trug den Namen Frau Leverland. 2003
|
|
|
|
|
|
Unser Gott, nein: sein Bodenpersonal, hat das heilige Sakrament der Ehe deswegen erdacht, weil seit Menschengedenken tausend Gefahren lauern, wenn zwei Menschen sich ein Leben lang miteinander verbinden möchten. Man nennt solche Art Unternehmung, um in Hq’s Worten zu sprechen, eine paradoxe Intention, will heißen, ich erfinde etwas, was keineswegs funktioniert damit es funktioniert. Oder, um es mit dem Heiligen zu verknüpfen, die Ehe ist keineswegs etwas Heiliges, und darum ist sie uns so heilig. Die Griechen haben aus demselben Grund die Tragik erfunden, aber das auszuführen, würde hier zu weit gehen. Wenigstens hat unser Gott die ganze Geschichte mit der Paarbeziehung schon zu Zeiten der Schöpfung als äußerst fragwürdig empfunden, sonst wäre ihm nicht die Panne mit dem Apfel und der Schlange passiert.
Seitdem werkelt die Menschheit an dem Phänomen des unentwegten Strebens nach besonders engen Paarbeziehungen herum, und nicht einmal von Gottes Protagonisten wissen wir, war er nun verheiratet oder nicht?
Aber nicht umsonst ist außer dem Wort Hochzeit, deren Hoch mit der Zeit schneller vergilbt als die Farbe des Brautkleids, auch der Begriff der „Trauung“ geläufig, und dieses Wort führt mich zum eigentlichen Kern dieser stets schwierigen, aber dennoch auf Dauer angelegten Partnerschaft zweier Menschen.
R und J. haben sich heute Trauen lassen, das klingt nur nach der Grammatik passiv, in der Realität ist dies ein sehr aktives Unternehmen, die beiden trauen sich. Und dieses „sich trauen“ ist es, was das Dasein so spannend macht.
Traut Euch: jeden Tag etwas neues zu erleben, etwas anderes auszuprobieren, auch etwas ertragen zu müssen, vielleicht sich auch mal von einander entfernen, um wieder zueinander zu finden, und auf diese Weise viele schöne und aufregende Dinge zu erleben.
Nur wer sich traut, ist auch frei. Und nur wer frei ist, kann jeden Tag neu entscheiden: sich trauen, zu sein, jeden Tag ein kleines bißchen anders als am gestrigen. Heute kitzeln wir die Wolke Nr. 17, und morgen hält uns alles wie dicker Brei am Boden. Dann stimmt uns dieses wohlige Gefühl so glücklich, dass es einen Menschen gibt, den wir gut kennen, mit dem wir uns trauen.
Seit dem Rauswurf aus dem Paradies geht das so, aber weil unser Gott eben doch gescheiter ist als sein Bodenpersonal, genügt es nicht, eine Paarbeziehung Ehe zu nennen, ihr Ringe zu verpassen und sie für heilig zu erklären. Weil Gott uns aus dem Paradies hat rausschmeissen müssen, hat er uns etwas als Geschenk mitgegeben, die Liebe.
Und dass diese ein Leben lang hält, das wünschen wir Euch am heutigen Tag, 29. Juni im Jahr 2000.
|
|
|
|
|
|
Bitte eines Teddybärs
Sei gegrüßt Du süßes Kind. Lange habe ich gehofft, Glücklich, dass ich Dich nun find, Möchte ich nun bei Dir sein, Möglichst lang und möglichst oft.
Werde trösten Dich und schützen, Mit Dir weinen und auch lachen, Jede Stunde mit Dir nützen. Werde Dich ins Leben führen, Und Dich gut und treu bewachen.
Sollten Deine Eltern maulen, Sei nicht zornig, ich bin Dein. Werde Deine Seele kraulen Und Dich lieben wie das Leben Sei getrost in Deinem Sein. Von „Oma" Gaby zur Geburt ihrer Enkelin am 27. Oktober 2001
|
|
|
|
|
|
Weihnachten im Jahr der Agenda 2010
Der Gans im Stall juckt das Gefieder, die Kinder singen Weihnachtslieder, der Karpfen macht sein Testament, und im Kalender steht Advent.
Die leeren Kassen sind vergessen und wenn der Braten aufgegessen, da sind sie alle richtig glücklich, denn Weihnachten ist oft bedrücklich.
Doch etwas Träumen sei erlaubt auch wenn das alles scheint verstaubt, und etwas Freude gibt es immer, nur selten ach, im Weihnachtszimmer.
So feiert, wie ihr wollt als Christen, als Moslems, Juden, Atheisten, worauf es ankommt, das ist klar, die Wirtschaft freut sich jedes Jahr. 2003
|
|
|
|
|
|
www.kunstbuchanzeiger.de klempert@kunstbuchanzeiger.de
|
|
|
|
|
|
Schon wieder ist ein Jahr vorbei Mir ist, als wäre es gerannt Dabei hab ich nur viel zu oft die Kraft der Muße nicht erkannt
Ist viel passiert, die kurze Zeit, hab’ intensiv gelebt, gelacht, gerackert auch und viel verpatzt und zwischendurch an Dich gedacht
Hab’ fast vergessen, Luft zu holen Dich anzurufen, Dich zu seh’n Nun wird es Weihnacht und schon morgen, das alte Jahr vorübergeh’n
Sei lieb gegrüßt und sei mir gnädig, ich denk’ an Dich und bleib Dir treu Im nächsten Jahr soll’s besser sein, denn Gott sei Dank, es ist ja neu.
Gaby Klempert 2007
|
|
|
Eva Massingue, HG Klug,
|
|
 |
|
 |